Sonne im H-Alphalicht

Die Aufnahmen wurden mit einem ED 100/900 bzw. 120/900 in verbindung mit einem PST-ansatz und Baader ERF aufgenommen, einige endstanden mit einem C8 mit PST-ansatz und ERF.

Als Kamera diente eine DMK21 AF bzw 41AS.

Die bilder wurden in SW aufgenommen und teilw. im Photoshop eingefärbt.

Ein H-alpha-Teleskop ist ein Teleskop, das speziell zur Beobachtung der Sonne entwickelt  wurde. Das Teleskop ist mit einem Interferenzfilter ausgestattet, das die Sonnenstrahlung nur in einem schmalen Spektralbereich (<0,1 nm) durchlässt, der genau der Wellenlänge des angeregten Wasserstoffes  bei 656,28 nm (Nanometer) entspricht. Diese Spektrallinie  ist die erste der sogenannten Balma-Serie   und wird H-alpha genannt, weil sie die hellste Wasserstofflinie im Sonnenlicht ist.

Die Sonne erscheint im H-alpha-Licht in sattem Rot und zeigt neben den Sonnenflecken besonders deutlich die Strukturen der Chromosphäre  – die Sonnenfackeln , die Filamente, Strahlungsausbrüche (Flares) – und am Sonnenrand die größeren Protuberanzen.

Wie auf den ersten Bildern (rot) in der Galerie zu sehen, so ähnlich sieht mann die Sonne durch ein Sonnenteleskop.

Bei einigen Bildern ist die Erde als Grössenvergleich zur Sonne reinkopiert.

 

Link zu einem  Video  einer Protuberanzaufnahme mit dem Refraktor  120/900 :

 

  http://www.youtube.com/watch?v=J_ZNzG3_100

 


Sonnenuntergang 30.08.15  Ha-alpha Teleskop 102/500 PST-ansatz

C8   mit PST-ansatz  und ASI 120MC

150/1200  FH- innliegender  D-ERF--DMK31 AU--14.4.2018